Als er noch auf der Wartebank saß ließ er keine Chance ungenutzt sich über die Kandidaten wie Andrea Ypsilanti lustig zu machen.
Dass er sich solche Frechheiten auch erlauben kann, zeigte er im Anschluss auf eindrucksvolle Weise.
Pocher wählte bei der Frage nach dem Perpendikel den ARD-Intendanten Günter Struve als Telefonjoker. Mit dem hatte Günther Jauch indes noch eine kleine Rechnung offen. Beim letzjährigen Poker um Jauchs Wechsel zur ARD erteilte der Moderator dem Intendanten schließlich ein Abfuhr.
Diesen Sachverhalt quittierte Jauch in seiner gestrigen Sendung mit dem Kommentar: "Mein Lieblingsprogrammdirektor der ARD! Dass ich es nicht zur ARD schaffe, das wurde mir irgendwann klar. Aber dass Sie es bis zu RTL schaffen, dass ist die eigentliche Leistung."
Mit Struves Hilfe war auch die Frage nach der Standuhr kein Problem mehr und auch die Millionenfrage nach dem Nagel-Schreckenberg-Modell brachte den Comedian nicht ins Stocken.
Die Million geht zu gleichen Teilen an die Per-Mertesacker-Stiftung und die McDonald's-Kinderhilfe.
Besonders bemerkensweter Zug Pochers: "Ich zock' jetzt. Wenn das die falsche Antwort ist, leg' ich von mir 100.000 Euro drauf".
Das war am Ende zwar nicht nötig, aber dennoch ein feiner Kommentar.
Respekt Herr Pocher


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