Gemäß einem Bericht der aktuellen c't (22/2007) gelang dem Verband der US-Musikindustrie (RIAA) vorerst ein ansehnlicher Schlag gegen (vermeintliche) Raubkopierer.
Die 30-jährige Jammie Thomas wird beschuldigt bei dem P2P-Dienst (Peer-to-Peer) Kazaa den Donwload von ursprünglich 25 Songs ermöglicht zu haben.
Die geschädigte Virgin Records zog sich bereits vor Prozessbegin aus dem Verfahren zurück.
Bliebe das Urteil des Geschworenengerichtes bestehen, käme dies der RIAA sehr entgegegen:
Die Schaffung eines
Präzedensfalles mit enormen Schadenersatzansprüchen hätte sicherlich Auswirkungen auf den privaten Umgang mit Tauschbörsen und geschütztem Material.
Gerade wegen der überzogenen Schadenersatzforderung hat die Beklagte eine Berufung angekündigt, der seitens sachkundiger Anwälte durchaus Erfolg versprochen wird.
Den kompletten Artikel „Pyrrhussieg geben P2P“ von Volker Briegleb findet Ihr in der aktuellen c't 22/2007 vom 15.10.2007
Quelle: c't